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Nachlass / Ergänzungsleistung

Die Ergänzungsleistungen sichern das Existenzminimum, wenn die Rente nicht ausreicht. Kann eine Rentnerin oder ein Rentner den Lebensunterhalt nicht mehr selber finanzieren, besteht ein Anspruch auf Ergänzungsleistungen. Dieser Anspruch muss oft geltend gemacht werden, wenn nicht mehr genug Geld vorhanden ist, um ein Alters-/ oder Pflegeheim zu finanzieren. Die Ergänzungsleistungen sichern das Existenzminimum, wenn die Rente nicht ausreicht für diese Kosten. Bis jetzt war es so, dass dieser Anspruch ab einer gewissen Vermögensschwelle zu tragen kam. Ein freiwilliger Vermögensverzicht wurde von diesem Anspruch jedoch abgezogen.

Ab 2021 müssen Ergänzungsleistungen nach dem Tod durch die Erben zurückerstattet werden. Die Rückerstattung ist nur von demjenigen Teil des Nachlasses zu leisten, der den Betrag von 40'000 Franken übersteigt. Das heisst, es kann sein, dass Ihre Kinder für Ergänzungsleistungen aufkommen müssen, welche Sie bezogen haben.

Ich kann Sie gerne individuell über das gesetzliche Erbrecht sowie die möglichen Gestaltungsvarianten orientieren. Mit einem Ehe- und Erbvertrag können Sie sich absichern, respektive sich gegenseitig maximal begünstigen. Dies gibt Sicherheit, insbesondere wenn das gemeinsame Haus/Wohnung im Alter beibehalten werden soll.

Empfehlung

Ich empfehle Ihnen in jedem Fall zu prüfen, wer aktuell gemäss den gesetzlichen Bestimmungen erbberechtigt ist und ob Sie allenfalls eine andere Erbfolge wünschen. Sie können ohne grossen Aufwand ein Testament eigenhändig oder mit einer öffentlichen Urkunde errichten. Bei einem Ehe- und Erbvertrag existieren mehr Gestaltungsvarianten.

Haben Sie Fragen zur Nachlassplanung oder zu Ergänzungsleistungen? Zögern Sie nicht mich zu kontaktieren.