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Abschaffung Inhaberaktien

Aufgrund von internationalem Druck haben der National- und Ständerat per 01. November 2019 eine Vorlage beschlossen, wonach die Inhaberaktien abgeschafft werden. Seit 2015 bestehen aufgrund der GAFI-Empfehlung bereits gute Gründe bei der Gründung einer Aktiengesellschaft Namenaktien anstelle von Inhaberaktien zu wählen. Künftig sind Inhaberaktien nur noch zulässig, wenn die Aktiengesellschaft an der Börse kotiert ist oder wenn die Inhaberaktien als Bucheffekten ausgestaltet sind. Für kleinere und mittlere Unternehmen bedeutet dies jedoch das Inhaberaktien nicht mehr zulässig sind und dass eine Aktiengesellschaft mit Namenaktien zu gründen ist. Wenn Sie nichts unternehmen, werden die Inhaberaktien durch das Handelsregisteramt in Namenaktien umgewandelt. Die Statuten müssen jedoch bei der nächsten Handelsregistermutation angepasst werden.

Wenn Sie heute als Inhaber einer kleineren oder mittleren Unternehmung beabsichtigen eine Aktiengesellschaft zu gründen, so rate ich Ihnen auf jeden Fall, anstelle von Inhaberaktien, Namenaktien zu wählen. Im Download-Bereich habe ich einen Aktiengesellschaft [159 KB] aufgeschaltet.

Empfehlung

Wenn Sie bereits eine Aktiengesellschaft im Handelsregister eingetragen haben, so sieht der Gesetzesentwurf grundsätzlich vor, dass Namenaktien in Inhaberaktien umgewandelt werden. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass die Statuten wohl in den meisten Fällen ebenfalls (mit einem Beschluss der Generalversammlung) angepasst werden müssen. Dieser Beschluss muss öffentlich beurkundet werden.

Für den Fall, dass Sie Fragen zur Umwandlung von Inhaberaktien in Namenaktien haben, so stehe ich gerne zur Ihrer Verfügung. Zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren.